Streethunt

Streethunt-Bezirk Altona

14 Stadtteile, 1295 Straßen

Bezirk Altona

14 Stadtteile

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Information

Altona liegt entlang der Elbe und bietet in seinem Zentrum städtisches Flair, während es nach Westen hin mit Feldmark und Waldgebieten zunehmend ländlicher wird.

Insgesamt dah der Bezirk Altona 14 Stadtteile: Altona-Altstadt, Altona-Nord, Bahrenfeld, Blankenese, Groß Flottbek, Iserbrook, Lurup, Nienstedten, Osdorf, Othmarschen, Ottensen, Rissen, Sternschanze und Sülldorf. Somit hat der Bezirk Altona alles zu bieten, was eine Stadt ausmacht: Urbane Ausgeh- und Wohnquartiere (Sternschanze, Ottensen), Protestkultur (Rote Flora, Hafenstraße), die Städtebausünden der 70er Jahre (Osdorfer Born) bis hin zu mondänen Vierteln wie Blankenese und der Elbchausee, wo man den Luxus heutiger und vergangener Tage sehen kann – aber inden übrigen Stadtteilen findet man auch alles, was ein Stadt sonst ausmacht: Ruhige Wohnviertel von einfachem bis gehobenen Standard und viele Einkaufsmöglichkeiten, auch solche die nur eine Großstadt bieten kann.

Im Süden grenzt der Bezirk an die Elbe, die Altonas Bewohnern zusammen mit den vielen angrenzenden Parks ein einzigartiges Naherholungsgebiet bietet, und im nordwestlich angrenzenden Schleswig-Holstesin findet sich ebenfalls viel Grün: Felder, Wiesen, einige Waldgebiete sowie Moorflächen ergänzen hier die Freizeitmöglichkeiten erholungssuchender Städter.

Der Bezirk Altona war aus der Stadt Altona hervorgegangen, die durch das Groß-Hamburg-Gesetz 1938 eingemeindet worden war.

Altona bietet Streethuntern mit den Stadtteilen Sternschanze, Altona-Altstadt und Ottensen ein sehr urbanes Habitat. In Altona-Nord, das etwa zur Hälfte aus Gewerbe- und Wohngebieten besteht soll der umstrittene Neubau des Altonaer Bahnhofs erfolgen. Gleichzeitig wurden hier nicht mehr benötigte Gleis- und Gewerbeflächen zu Wohngebieten umgewidmet.

Von Altona Nord aus kann die Straßenjagd nach Bahrenfeld weitergehen, und da zwischen den beiden Stadtteilen die Bahntrasse liegt kann dies nur an drei Stellen geschehen: An der Stresemannstraße, der Plöner Straße und durch die Unterführung im Bereich des S-Bahnstation Diebsteich.

Der Stadtteil Bahrenfeld ist einer der größten Stadtteile Altonas, und dem Streethunter bietet Bahrenfald einige interessante Anlaufpunkte. Um den Altonaer Volkspark herum liegen einige der bekanntesten und beliebesten Hamburger Veranstaltungsorte für Kultur und Sport. Das Volksparkstadion kennen natürlich viele, ist es doch die Heimat eines Hamburger Sportvereins, direkt daneben ist eine Arena, die regelmäßig ihren Sponsor wechselt und als Konzerthalle für viele bekannte Künstler und Bands dient. Auf der anderen Seite des Altonaer Volkspark ist die Trabrennbahn, die nicht nur für den Pferdesport genutzt wird, sondern auch bei Open-Air-Konzerten ein sehr großes Publikum fassen kann. Nur einen Steinwurf weiter ist eine weitere bekannte Institution, der Forschungsstandort DESY mit seinen Teilchenbeschleunigern, die unterirdisch zum Teil weit über die Grenzen des Stadtteils hinausragen.

Südlich des DESY findet der Streethunter den Stadtteil Groß Flottbek, wo man wohl nicht sehr viel mehr tun kann als zu wohnen, das aber sehr gut. Noch weiter südlich schließt der Stadtteil Othmarschen dann die Lücke zur Norderelbe hin. Auch Othmarschen ist vorwiegend eine Wohngegend, doch auch wenn man auf der Straßenjagd keine Punkte für eine Strandspazieirgang bekommt, sollte man diesen nicht auslassen. Im Ortsteil Övelgönne an der Elbe gibt es einen langen Sandstrand, wo sich auch die Strandperle, eine Institution und wohl eine der kultigsten Kneipen Hamburgs befindet. Weiter nach Westen hin findet der Streethunter am Elbufer mehrere Parkanlagen, die prominenteste ist der Jenischpark in dem sich drei Museen befinden.

Westlich schließt sich daran Nienstedten an, nicht so bekannt wie Blankenese, aber dennoch der Stadtteil mit den wohlhabendsten Bürgern. Auch Nienstedten hat schöne große Parks, den Hirschpark und den Westerpark. An letzten schließt sich nördlich Hamburgs Botanischer Garten, der Loki-Schmidt-Garten an, der bereits im Stadtteil Osdorf liegt. Osdorf hat dem Streethunter außer Wohngebieten auch eine sehr große Grünfläche zu bieten, die Osdorfer Feldmark. Und obwohl die Plattenbeu-Siedlung „Osdorfer Born“ aus den siebziger Jahren nur einen kleinen Teil an der Nordwestecke von Osdorf ausmacht, so hat sich „Hamburgs schlimmster Betonklotz“ doch wie ein Trauma bei vielen Hamburgern als Characterbild des Stadtteils festgesetzt.

Iserbrook ist dagegen eine sehr ruhige Wohngegend, über die es hier nicht viel zu berichten gibt, aber bei der Straßenjagd gibt es hier auch eine ganze Mange Straßen zu erlegen. Streethunter, die sich für Architektur interessierten sollten einen Blick auf die Häuser am Kuhgraben werfen, die einen kreisrunden Grundriss haben. Westlich schließt sich an Iserbrook der Stadtteil Sülldorf an, der das „Dorf“ iin seinem Namen mit Stolz tragen kann. Denn nördlich der B431 gibt es hier tatsächlich noch dörflichen Charm und Landwirtschaft, die in der großen Sülldorfer Feldmark betrieben wird.

Südlich von Sülldorf befindet sich Blankenese, das auch zu den sehr wohlhabenden Stadtteilen gehört. Am Elbhang in Blankenese befindet sich das Treppenviertel, sowie Baurs Park. Jede Treppe hat einen Namen, hier gibt es also für den Streethunter nicht nur einige Punkte abzuräumen, sondern auch die Gelegenheit ganz besonders an der eigenen Fitness zu arbeiten. Im Treppenviertel geht es entweder treppauf oder treppab. Ebenfalls zu Blankenese gehört der Ortsteil Falkenstein mit dem Falkensteiner Ufer, einem kleinen Waldgebiet, das als Naherholungsgebeit genutzt wird. Eine weitere Attraktion am Falkensteiner Ufer ist der Römische Garten, der über eine kleine Freiluft-Theaterbühne verfügt. Der westlichste Stadtteil Hamburgs ist Rissen, das nur zum kleinsten Teil an der Elbe liegt. Die Wittenberger Heide, die sich an das Falkensteiner Ufer anschließt ist ein weiteres Naherholungsgebiet am Elbufer. Der weitläufige Stadtteil Rissen ist bei der Straßenjagd ein kleine Herausforderung, denn auch in der Feldmark sind viele Straßen und Feldwege benannt, man kommt also nicht umhin den ganzen Stadtteil zu erwandern. Der Ort Rissen selbst ist eher unspektakulär, lediglich an der Rissener Dorfstraße gibt es einige einst sehr moderne kubische Pavillions, die als Ladengeschäfte genutzt werden und wegen der wenig dörflichen Ausstrahlung nicht bei allen beliebt sind. Nördlich des Ortes befindet sich die Rissener Feldmark mit dem Waldpark Klövenstein und dem Schnaakenmoor, die beliebte Ausflugziele sind.

Attraktionen in Altona

Auch im Bezirk Altona gibt es so einige Orte, die man gesehen haben sollte.

  • Der Altonaer Balkon ist sicher kein Geheimtipp, aber dass es unterhalb davon eine Grotte gibt ist vielen nicht bekannt. Ursprüngliich war sie wohl gedacht, um Anfang des 20. Jahrhunderts in einer privaten Parkanlage einen pittoresken Wasserfall zu inszenieren. Danach war sie viele Jahrzehnte in Vergessenheit geraten und völlig zugewuchert. Sie wurde von Obdachlosen genutzt, doch deren Stimmen haben die Besucher weiter oben am Elbhang verwundert und so flog der geheime Treffpunkt auf. Heute ist die Grotte mit einem Gitter verschlossen, dennoch bietet der kleine Weg der am Hang daran vorbeiführt ein lauschiges Plätzchen, im Winter sogar mit ein wenig Aussicht zwischen den Bäumen und Büschen auf die Elbe hinunter. Mutige können den Altonaer Balkon auch in der Silvesternacht besuchen, dann ist dort allerhand los: Man steht in der Menge zwischen Knallfröschen und startenden Raketen und hofft, dass in dem ganzen Durcheinander niemand einen Polenböller zündet.
  • Überregional bekannt, aber dennoch ein Muss ist ein Besuch im Kulturzentrum Fabrik in der Barnerstraße 36. Das Kulturprogramm ist weit gestreut und bietet etwas für jeden Geschmack.
  • Auch vielfach bekannt sind die Zeisehallen. In der ehemaligen Gieserei für Schiffsschrauben findet man heute unter anderem ein Programmkino und Restaurants im frühindustriellen Ambiente
  • Entlang der Elbchaussee finden sich auch heute noch viele exclusive Wohnhäuser und Villen. Viele Parks und Gärten der Superreichen früherer Zeiten sind heute öffentliche Parks geworden, und so kann jeder herausfinden welche der vielen Grünanlagen zwischen dem Altonaer Balkon und Wedel einem selbst am besten gefällt. Den weiter oben an der S-Bahn-Strecke gelegenen, nach Loki Schmidt benannten Botanischen Garten sollte man dabei nicht auslassen
  • Wer in Blankenese eine kleine sportliche Herausforderung mit entsprechender Belohung sucht kann den rund 75 Meter hohen Süllberg erzwingen, auf dessen Gipfel es ein Hotel mit Gourmetrestaurant, aber auch einen Biergarten und die Almhütte "Hauseralm" gibt. Wer die Steigungen am Elbhang bequemer erzwingen möchte kann sich von der Bergziege (HVV Bus 488) vom Blankeneser Bahnhof hinunter zum Elbstrand und wieder zurück kutschieren lassen