Streethunt

Streethunt-Bezirk Eimsbüttel

9 Stadtteile, 926 Straßen

Bezirk Eimsbüttel

9 Stadtteile

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Information

Der Bezirk Eimsbüttel ist ein durch und durch urbanes Habitat für Streethunter. Hier gibt es viele Wohnviertel, nur wenig Gewerbe, aber auch schöne Parks.

Eimsbüttel liegt wie ein Keil zwischen den Bezirken Altona und Hamburg-Nord. Er umfasst die Stadtteile Eidelstedt, Eimsbüttel, Harvestehude, Hoheluft-West, Lokstedt, Niendorf, Rotherbaum, Schnelsen und Stellingen. Dieser Bezirk Hamburgs hat einen städtischen Charakter und ist vor allem bürgerlich geprägt, allenfalls Rotherbaum, macht da eine Ausnahme, denn im hier befinden sich große Teile der Hamburger Universität und die vielen Studenten haben haben natürlich einen großen Einfluß auf die Atmosphäre in diesem Teil des Bezirks. Ansonsten findet sich hier ein guter Querschnitt durch das bürgerliche Leben Hamburgs, mit Harvestehude, wo man sich in den Schaukästen von Maklern über millionenschwere Wochenendhäuser auf Sylt informieren kann, oder auch mit Eimsbüttel, das mit vielen großen Wohnungen in den alten Gründerzeit-Häusern nach wie vor ein bei Familien beliebter Stadtteil ist.

Mit dem Tierpark Hagenbeck hat der Bezirk eine weithin bekannte Attraktion zu bieten. Hier wurde zum ersten Mal ein Zoo ohne Gitter gebaut, wodurch schon Ende des 19. Jahrhunderts ein Standard für praktisch alle modernen Tierparks gesetzt worden war. Nördlich davon findet sich das Niendorfer Gehege, ein Waldgebiet, das zu den größten Hamburger Parks gehört.

Wer vom Dammtor-Bahnhof aus die Straßenjagd auf Eimsbüttel eröffnet, der hat zunächst den Stadtteil Rotherbaum vor der sprichwörtlichen Flinte. Hier lockt natürlich zunächst einmal die Straße „Alsterufer“ wo man den Blick über die Alster schweifen lassen kann und gleichzeitig die vielen kleinen Querstraßen bis hinauf zu Alsterchaussee einsammeln kann. Wer in Rotherbaum nach Bildung sucht kann einen Abstecher in das Museum für Völkerkunde machen, oder auf dem Campus ein wenig Universitätsatmosphäre schnuppern.

Nördlich von Rotherbaum gilt es dann, die Straßen von Harvestehude zu erlegen. Dort sieht man viele schöne Villen, die sich Hamburger Kaufleute an der Außenalster bauen ließen. Architekturfans werden in Harvestehude sicher auch einen Blick auf die teils historischen, teils modernen Gebäude des NDRs werfen, sowie auch auf die Grindelhochhäuser. Im Westen von Harvestehude und Rotherbaum geht die Jagd im Stadtteil Eimsbüttel weiter, der dem ganzen Bezirk seinen Namen verlieh.

Eimsbüttel ist ein durchaus bürgerlicher Stadtteil, und da es dort viele größere Altbauwohnungen gibt haben sich dort auch viele Familien mit Kindern eingenistet. Sehr lebendig geht es hier rund um die Ubahn-Station Osterstraße zu, wo es viele Restaurants, Kneipen und Geschäfte gibt. Auch einige kleine Theatherbühnen haben sich im Stadtteil niedergelassen.

Im Nordwesten schließt sich dann Stellingen an, ebenfalls ein gemischter Stadtteil mit Wohnbebauung und Gewerbe. Nördlich der Schule am Brehmweg beginnt in Stellingen ein Grünzug mit Kleingärten, der sich über den Tierpark Hagenbeck fortsetzt und hinter der Stellinger Feldmark dann als Niendorfer Gehege und noch weiter bis zum nördlichen Stadtrand fortsetzt. Wer bei der Straßenjagd dem Grünzug Richtung Norden folgt, wird sich bald in Eidelstedt wiederfinden. Eidelstedt beginnt an seiner südlichen Grenze direkt neben Volksparkstadion und Arena mit einem Gewerbegebiet, ist aber vorwiegend eine Wohnsiedlung. Im alten Ortskern am Dörpsweg gibt es hier sogar noch ein Reetdachhaus, in dem der Heimatmaler August Koyen lebte und das nach ihm heute „Haus Koyen“ genannt wird.

Setzt man die Straßenjagd dann weiter nach Norden fort, so kommt man nach Schnelsen. In Schnelsen gibt an der Peter-Timm-Straße es noch eine alte Holländer-Windmühle, leider steht nur noch das Gebäude, die Flügel sind schon lange demontiert. Eine Großsiedlung gibt es in Schnelsen auch, das Quartier Burgwedel. Die Großsiedlung wurde in den 1990er Jahren gebaut, ist aber nicht so bombastisch wie andere Siedlungsprojekte an den Rändern Hamburgs und ist in den Stadtteil integriert. Burgwedel liegt im Norden von Schnelsen, wo sich auch ein Bahnhof der AKN befindet. Überregionale Bekannheit hat Schnelsen erhalten, da sich an der Grenze zu Schleswig Holstein ein schwedisches Möbelhaus befindet.

Westlich von Schnelsen findet man bei der Straßenjagd den Stadtteil Niendorf. Niendorf ist ein Wohngebiet mit ein wenig Gewerbe hier und da eingestreut, das mit dem Niendorfer Gehege und den Park- und Kleingartenflächen, die an den Flughafen angrenzen, auch über sehr viel Grün verfügt. Die größte Sehenwürdigkeit von Niendorf ist die achteckige Kirche am Markt, die 1770 erbaut worden war.

Von Niendorf aus wendet sich die Richtung der Straßenjagd wieder nach Süden, dort liegt der Stadtteil Lokstedt, wo sich auch der Standort des NDR-Fernsehens befindet. Im Süden von Lokstedt gibtn es noch mehr Gewerbe, dort hat die Firma Beiersdorf einen Fertigungsstandort. Weiterhin gibt es dort einen Standort des größten europäischen Halbleiterherstellers NXP. Dennoch ist auch Lokstedt in erster Linie ein Stadtteil mit viel Wohnbebauung.

Wer dann Lokstedt ebenfalls zur Strecke gebracht hat, dem fehlt zum Abschluß des Bezirks Eimsbüttel noch der kleine Stadtteil Hoheluft-West. Hier hat die Beierdorf AG ihren Hauptsitz. In Hoheluft-West steht auch das „Fabrikschloss“ einer Anfang der 1980er Jahre geschlossenen Tabakfabrik, wo sich heute Dienstleistungsgewerbe niedergelassen hat. Ein so kleiner Stadtteil wie Hoheluft-West kann natürlich nicht mit vielen Attraktionen aufwarten, aber nicht zuletzt liegt hier auch noch Hamburgs bekanntester Jazzclub, das Birdland.