Bezirk Hamburg-Mitte

19 Stadtteile

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Information

Hamburg-Mitte bietet Streethuntern eine typische Innenstadt, aber auch Wohnviertel, durchmischt mit Büros, Gewerbe, Industrie und Hafen – und eine Nordseeinsel.

Hamburg-Mitte umfasst mit den Stadtteilen St. Pauli, Neustadt, Hamburg-Altstadt, St. Georg, Hafencity und Hammerbrook nicht nur die eigentliche Innenstadt oder Mitte der Hansestadt, sondern ersteckt sich auch fast in voller Ausbreitung mit Finkenwerder und Walterhof in den Westen sowie mit Borgfelde, Hamm, Rothenburgsort, Horn, Billbrook und Billstedt in den Osten der Stadt. Südlich der Innenstadt gehören auch Steinwerder, Kleiner Grasbrook, Veddel und Wilhelmsburg dazu. Und nicht zuletzt gehört auch die Insel Neuwerk zum Bezirk Hamburg-Mitte.

Die meisten Stadtteile des Bezirks Mitte gehören seit eh und je zur Hansestadt, nur Billstedt, Wilhelmsburg und ein Teil Finkenwerders wurden durch das Groß-Hamburg-Gesetz im Jahr 1937 der Hansestadt zugeschlagen.

Die Insel Neuwerk dagegen fiel 1937 an Niedersachsen und wurde erst 1969 wieder ein Teil der Hansestadt. In den sechziger Jahren dachte man daran, bei Neuwerk einen Tiefwasserhafen zu bauen, wozu Hamburg die Insel vom Land Niedersachsen im Tausch gegen Hafengebiete in Cuxhaven zurück erhielt.

So ist mit Hamburg-Mitte ein vielseitiger Bezirk entstanden, zu dem außer der Innenstadt und Hafengebieten auch viele Parks und Naturschutzgebiete gehören, darunter eben auch ein Stück Wattenmeer. Die bekannteste Parkanlage dürfte dabei "Planten und Blomen" am Hamburger Wallring sein.

Für Streethunter bedeutet Hamburg-Mitte viel Abwechslung. Auf der Nordseite der Elbe bilden St. Pauli, HH-Altstadt, die Neustadt und St. Georg die eigentliche Innenstadt Hamburgs mit Geschäfts- und Ausgehvierteln. Die Straßenjagd wird dabei durch die Strecken an der Binnenalster oder durch den Park „Planten und Blomen“ aufgelockert.

Die Hafencity mit der alten Speicherstadt, sowie den markanten Neubauten und natürlich der Elbphilharmonie ist einer der touristisch interessantesten Hamburger Stadtteile. Wer von hier aus dann weiter nach Osten geht kann die Straßen der Wohngebiete in Borgfelde, Hamm, Horn und Billstedt erlegen. Hier ist der Streethunter abseits der Großstadthektik der Innenstadt, die Parkanlagen, der Öjendorfer Friedhof und die zahlreichen Kleingärten bieten viel Gelegenheit die Straßenjagd ins Grüne zu verlegen. Südlich von diesen Stadtteilen kommt eine ganze Reihe von Gewerbegebieten in Billbrook, Rothenburgsort und der Bürostadt Hammerbrook. Streethunter, die hier unterwegs sind sollten ein wenig Zeit für die Insel Kaltehofe einplanen, die so etwas wie ein grüner Fleck im grau der Gewerbebauten darstellt.

Einen Übergang zu den Stadtteilen auf den Elbinseln findet sich für Streethunter leider nur auf der Freihafenelbbrücke und dem St. Pauli-Elbtunnel. Über die Elbbrücke der Autobahn A1, die von Obergeorgswerder nach Moorfleet führt, fährt zwar eine Buslinie, diese hält jedoch nicht zwischen Harburg und Neuallermöhe. An den St. Pauli Landungsbrücken gibt es auch ein paar Hafenfähren mit denen man ans Südufer der Norderelbe kommt, doch die Linien 73 und 75 fahren eher sporadisch im Berufsverkehr, und am Wochenende gar nicht. Nur mit den Hafenfähren 62 (nach Finkenwerder) und der Linie 72 (Haltestelle Arningstraße auf dem Kleinen Grasbrook) hat man eine reelle Chance, die Straßenjagd auf den Elbinseln fortzusetzen. Wen diese beiden Fähren nicht weiterbringen, sollte die Busse 156 (Mo - Sa mittag, ab Wilhelmsburg nach Steinwerder) oder 256 (täglich ab Veddel) nutzen. In Veddel findet man zum Bus, wenn man am nördlichen Ausgang der S-Bahn-Station scharf links abbiegt und unter den Gleisen hindurch geht. Auf der anderen Seite der Gleise findet man dann die Haltestellen in beide Richtungen (zum O´Swaldkai bzw. in der Gegenrichtung nach Steinwerder).

Dafür bieten die Elbinseln durchaus Abwechslung auf der Straßenjagd. Steinwerder ist ein reines Hafen- und Industriegebiet, ebenso der Kleine Grasbrook. Veddel ist ein lebendiges Wohnviertel, besteht mit der zugehörigen Insel Peute aber auch zu einem großen Teil aus Gewerbegebieten. Wer ein bißchen Zeit mitbringt sollte auf dem Kleinen Grasbrook einen Abstecher in das Hafenmuseum machen, das eine sehr interessante Sammlung aus den Bereichen Hafen, Schiffahrt und Werfttechnik bietet. Wilhelmsburg hat eine bunte Mischung aus Wohngegenden und Grün zu bieten. Ganz im Osten trennen sich an der Bunthausspitze die Norder- und die Süderelbe, und neben den einzelnen Wohnsiedlungen gibt es auch einiges zu sehen, wie den Energieberg, den Wilhelmsburger Inselpark und den Energiebunker. Nach Westen hin findet sich dann auch in Wilhelmsburg mehr Gewerbe.

Streethunter, die Steinwerder und Wilhelmburg vollständig erlegt haben stehen nur vor der Herausforderung den Köhlbrand, eine Elbearm zu überwinden, auf dess andererer Seite Waltershof und Finkenwerder liegen, die beide westlichsten Stadtteile des Bezirks Mitte. Die Köhlbrandbrücke ist nur für Kraftfahrzeuge zugänglich, doch hier kann man jede Stunde einmal vom Neuhofer Damm auf Steinwerder zum Zollamt Walterhof mit dem Bus 151 fahren. Eine Alternative zum Bus ist die Hafenfähre 61, die leider auch nur an Wochentagen einmal in der Stunde den Streethunter zum Kurzstreckentarif in drei Minuten vom Anleger Neuhof zum Anleger Walterhof bringt.

Die Straßenjagd in Waltershof bietet zwei Möglichkeiten, relativ dicht an die Containerfrachter im Walterhofer Hafen zu kommen, am Waltershofer Damm und auch am Tankweg. Ansonsten gibt es hier außer Hafenwirtschaft kaum etwas zu sehen. Als vorletzter Stadtteil von Hamburg-Mitte bliebt hier dann nur noch Finkenwerder. Hier findet der Streethunter im Süden des Stadtteils weitläufige Flächen mit Obstanbau, und im Ort selbst einen kleinen Rest vom alten Dorf Finkenwerder. Dieser liegt ganz in der Nähe des Museumshafens. Weiterhin hat Finkenwerder eher schmucklose Wohnsiedlungen zu bieten, sowie Gewerbe- und Industrieflächen – und natürlich den Werksflughafen von Airbus. Im Rüschkanal findet sich außerdem auch noch ein großer Jachthafen.

Streethunter, die nun auch noch die Straßen von Finkenwerder erlegt haben, bleibt nun noch ein größerer Ausflug, um den letzten Stadtteil von Hamburg-Mitte zu besuchen: Die Insel Neuwerk erreicht man von Cuxhafen aus mit dem Schiff, oder von Sahlenburg und Duhnen aus mit dem Pferdefuhrwerk, oder auch mit einem Wattführer. Denn Neuwerk kann man bei Ebbe mit einer dreistündigen Wanderung durch das Watt auch sehr gut zu Fuß erreichen. Wattwanderer sollten aber darauf achten, die Rückfahrt mit dem Schiff vorher zu reservieren.